Enttäuschter Nelsinho Piquet
Enttäuschter Nelsinho Piquet © DPPI
Formel 1
Reise nach Jerusalem
Von Rob La Salle
02.06.2008 19:04:35
Findet nach dem Grand Prix von Kanada in der Formel 1 das grosse Stühlespiel statt? Was hinter einem aufregenden Gerücht steckt.

Kennen Sie noch das Kinderspiel mit den Stühlen, die es zu besetzten gilt, wenn die Musik aufhört zu spielen?

So ungefähr müssen sich einige Formel-1-Piloten derzeit vorkommen, denn eines der wilderen Gerüchte im GP-Sport sieht einen wilden Platzwechsel nach dem WM-Lauf in Montreal vor.

Die Vorgabe: David Coulthard enttäuscht bei Red Bull Racing, Nelson Piquet junior enttäuscht bei Renault.

Der Platzwechselplan soll beinhalten, dass Coulthard den schwachen Brasilianer ersetze. Red Bull Racing und Renault verbindet die gleichen Motoren. Piquet wiederum soll zur Scuderia Toro Rosso wechseln, wo er unter weniger Druck wachsen könne. Sebastian Vettel wiederum solle zu Red Bull gerückt werden, um sich in Ruhe und im Hinblick auf die Saison 2009 einzuarbeiten.

Wie wahrscheinlich ist das alles?

Es gibt unzählige Faktoren, welche gegen ein solches Erbeben sprechen. Nur angefangen mit der Frage, wieso Toro-Rosso-Mitbesitzer Gerhard Berger einen so starken Mann wie Vettel mitten in der Saison abgeben soll. Oder mit der komplexen vertraglichen Situation aller beteiligten Piloten.

Jedoch: Hätte jemand vor einem Jahr behauptet, dass der bei den ersten Rennen 2007 so enttäuschende Renault-Pilot Heikki Kovalainen 2008 in einem McLaren-Mercedes sitzen werde, so wäre ihm wohl auch der Vogel gezeigt worden.

Wenn die Formel 1 im Laufe der Zeit etwas vorgelebt hat, dann den Slogan von Toyota: nichts ist unmöglich.




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