| Thomas Kunert: Noch im Juni wieder auf einer Solomaschine am Start |
Nach der Trennung von Bernd Kreuzer während der letzten Saison stand der siebenfache Europameister und achtfache Deutsche Seitenwagen-Meister Thomas Kunert ohne Beifahrer da. Nun ist der Memminger wieder fündig geworden: der internationale Solopilot Markus Eibl kehrt nach vierjähriger Unterbrechung in Kunerts Boot zurück. Eibl hatte zunächst vor, nach fast zweijähriger Verletzungspause, sich auf seine eigene Sololaufbahn zu konzentrieren.
«Markus hat mir für die ganze Saison zugesagt und schon beim EM-Semifinale in Loppersum am nächsten Samstag starten wir das erste Mal zusammen» erklärte der 40-jährige Kunert.
Zwei Jahre nachdem er seine Supermoto-Karriere beendet hat, wird Tommy Kunert in diesem Monat wieder an einem Solorennen teilnehmen. Das Allgäuer Multitalent, das seit letztem Jahr auch an Hardenduros teilnimmt, erklärte sich bereit, am 29. Juni in Mühldorf für Deutschland beim Flattrack der Nationen zu starten. Bei der Europapremiere starten in Solo- und Quadklasse jeweils 6-8 Länderteams um den ersten Nationentitel im Shorttrack.
«Ich fahre auf einer 450er Aprilia eines örtlichen Händlers und hoffe, dass ich damit konkurrenzfähig bin», so Kunert. «Die Anfrage konnte ich einfach nicht ausschlagen, da ich ja vor Jahren, als es noch Shorttrack hiess, den ADAC-Cup nicht ganz ohne Erfolg mitgefahren bin».
Wer Kunerts zwei Teamkollegen gegen England, die Schweiz, Österreich, die Niederlande, Frankreich und Italien werden, ist noch nicht ganz klar. Der vierfache Weltmeister Robert Barth hatte Interesse bekundet, aber nur, wenn ihm eine absolut konkurrenzfähige Maschine gestellt wird.
