WTCC: Chevrolet: Der Regen brachte wenig Segen

Rob Huff war der Schnellste in Oschersleben, wurde aufgrund des Regens aber nur Zweiter - Yvan Muller startet am Sonntag "nur" von Rang acht

Bild
Rob Huff war am Samstag der heimliche Held: Rundenrekord in Oschersleben
Foto: xpb.cc

Rob Huff war am Samstag der heimliche Held: Rundenrekord in Oschersleben

Rob Huff war am Samstag der heimliche Held: Rundenrekord in Oschersleben

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Rob Huff sah nach der ersten Teilsession der Qualifikation von Deutschland schon wie der sichere Pole-Setter aus, doch das Wetter machte dem Chevrolet-Fahrer einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Statt anhaltend trockenen Bedingungen gab's plötzlich Regen, wodurch die Cruze-Mannschaft ihre Stärke nicht ausspielen konnte.

Unterm Strich reichte es für Huff aber dennoch zu einer Position in der Spitzengruppe: "Ich bin recht zufrieden damit, einen Startplatz in der ersten Reihe erobert zu haben", sagt der Brite. "Aber ganz ehrlich: Nach Q1 dachte ich wirklich, dass ich die Pole-Position holen könnte. Der plötzliche Regen hat die zweite Session aus meiner Sicht ruiniert, was sehr schade ist", findet der aktuelle WM-Vierte.

"In meiner schnellsten Runde unterlief mir ein kleiner Fehler in Kurve zwölf. Bei meinem zweiten Anlauf kam ich schließlich in Kurve sieben von der Bahn ab. Als ich wieder zurück auf den Kurs fuhr, hatte ich eine Kollision mit Alain. Das war sehr unglücklich, doch von meiner Position heraus konnte ich ihn nicht kommen sehen", schildert Huff die kleine teaminterne Berührung aus seiner Sicht.

Stallgefährte Alain Menu hegt deswegen allerdings keinen Groll, sondern bringt Verständnis für die ungewöhnliche Situation auf: "Als Rob wieder auf die Strecke kam, konnte ich unsere Berührung leider nicht vermeiden. Hoffentlich sind die Autos nicht allzu sehr beschädigt", hält der Schweizer fest und fügt hinzu: "In der letzten Kurve meiner ersten schnellen Runde hatte ich einen kleinen Fehler."

Der Regen verhindert ein Topergebnis

"Dadurch habe ich möglicherweise die Pole-Position verschenkt und das ist sehr schade. Der Regen wurde anschließend nämlich immer stärker und die Strecke wurde immer heimtückischer", berichtet Menu, der am Sonntag von Rang vier ins Rennen geht. Teamkollege Muller wurde Achter und ist nur bedingt zufrieden: "Wie schon 2009, so kam der Regen erneut genau im entscheidenden Moment."

"Bei solchen Bedingungen ist der Ausgang der Session eine regelrechte Lotterie. Ich hatte das Pech, das Feld anzuführen, als der Schauer kam", meint Muller und fügt erläuternd hinzu: "Das heißt, ich bog als Erster in Kurve zwölf ein und dort war es unheimlich rutschig. Prompt beging ich einen Fehler und verlor an Zeit. Sehr schade", kommentiert der Franzose sein Abschneiden in Oschersleben.

Eigentlich hatte sich Muller nämlich deutlich mehr ausgerechnet: "Die Veränderungen, die wir nach Q1 vorgenommen hatte, verbesserten das Fahrzeug noch einmal enorm. Ich hätte durchaus die erste Startreihe anvisieren können. Der Sonntag ist aber für uns alle eine ganz andere Geschichte. Ich will im ersten Rennen einige Punkte holen und mir eine gute Ausgangsposition für Lauf zwei verschaffen."

Autor: © Motorsport-Total.com
Alle mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Kommentare müssen erst von der Redaktion freigeschaltet werden.

Bitte tragen Sie den Text des Bildes in das Feld ein.

Code nicht erkennbar? Neuen Code erzeugen
Zeichen verbleibend
powered by www.motorport-total.de
MOTORSPORT aktuell