Sportwagen: Peugeot-Malheur perfekt: Oreca rollt aus!

Nach den drei Werksautos hat nun auch der Kunden-908 von Oreca den Dienst quittiert: Der dritte Motorschaden an einem Tag - Audi nun ohne Gegner

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Aus und vorbei: Auch der Oreca-Peugeot verabschiedete sich mit Rauch
Foto: xpb.cc

Aus und vorbei: Auch der Oreca-Peugeot verabschiedete sich mit Rauch

Aus und vorbei: Auch der Oreca-Peugeot verabschiedete sich mit Rauch

Audi hat ab sofort keinen Gegner auf Augenhöhe mehr, die Dreifachführung ist kaum noch in Gefahr. Mit dem Oreca-908 ging rund 70 Minuten vor Schluss auch der letzte Peugeot in einer Rauchwolke auf. Nicolas Lapierre hatte die Jagd auf den letzten Podestplatz eröffnet, kam dem Audi von Tom Kristensen immer näher, doch dann gab der nächste HDi-Motor die für das diesjährige Rennen typische Rauchfahne ab.

Drei von vier Peugeots mussten also mit einem Triebwerksschaden abgestellt werden. Bemerkenswert: Immer war es die rechte Zylinderbank, die Schaden erlitt. Oreca-Boss Hugues de Chaunac musste seine Hoffnungen auf das Le-Mans-Podium begraben. Der Franzose war den Tränen ebenso nahe wie zuvor Peugeot-Rennleiter Olivier Quesnel.

"Es ist schrecklich", so Chaunac. "Es ist ein harter Schlag für Peugeot und uns. Es waren wohl die gleichen Gründe wie bei den anderen. Wir haben so viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt, da ist das fast ungerecht. Das Podium war in Reichweite. Es ist ein Jammer und tut weh!" Audi sollte nun leichtes Spiel haben. Die drei Werksfahrzeuge können reichlich Tempo herausnehmen, denn der erste Verfolger (Aston Martin) liegt zehn Runden zurück.

Autor: © Motorsport-Total.com
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