Formel 1: Vettel-Ingenieur: Jugend als Vorteil

Renningenieur Guillaume "Rocky" Rocquelin ist voll des Lobes für seinen Schützling: "Als Fahrer ist er technisch sehr kompetent"

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Guillaume Rocquelin im Gespräch mit seinem Fahrer Sebastian Vettel
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Guillaume Rocquelin im Gespräch mit seinem Fahrer Sebastian Vettel

Guillaume Rocquelin im Gespräch mit seinem Fahrer Sebastian Vettel

Wenn Sebastian Vettel nach einem Grand-Prix-Sieg in den Funk brüllt, hört man am anderen Ende der Leitung meistens ein kurzes "Well done, Sebastian!" als Antwort. Dieses kommt manchmal von Teamchef Christian Horner persönlich, meistens kommuniziert aber Renningenieur Guillaume Rocquelin mit seinem Schützling.

"Rocky", wie er vom Red-Bull-Team genannt wird, fühlt sich in seiner Haut sehr wohl. Das liegt zum Teil auch an Vettel, denn: "Es ist sehr leicht, mit ihm gut auszukommen. Ich glaube, das kommt auch rüber, wenn er an Pressekonferenzen oder anderen Events teilnimmt", streut er dem Deutschen Rosen. "Er ist ein sehr umgänglicher Typ, einfach ein netter Kerl. Das macht es leicht, mit ihm zu plaudern und ins Gespräch zu kommen."

Zwar spricht man Vettel besser nicht an, wenn er gerade aus einem Rennen ausgeschieden ist, aber normalerweise gilt er als einer der angenehmsten Interviewpartner im Fahrerlager. Doch Rocquelins Begeisterung hat nicht nur menschliche, sondern auch sportliche Gründe: "Als Fahrer ist er technisch sehr kompetent. Er hat ein sehr gutes Verständnis des Autos, der Reifen, des Motors. Das hilft, wenn man eine technische Diskussion mit ihm führt."

Und noch etwas kommt dazu: "Er ist auch noch sehr jung und aufgeschlossen - so viel Formel-1-Erfahrung hat er ja noch nicht -, was es einfacher macht, neue Theorien und Ideen mit ihm auszuprobieren. Da ist er nicht festgefahren", gibt Rocquelin, der früher mit dem alteingesessenen Routinier David Coulthard zusammengearbeitet hat, zu Protokoll. Abschließend fügt er an: "Es ist wirklich sehr angenehm, mit Sebastian zu arbeiten."

Autor: © Motorsport-Total.com
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