| Michael Bartholemy (r.) wurde nach Japan bestellt |
MotoGP
Zu teures Ende?
In Japan absolvieren derzeit die FIM und die Herstellervereinigung MSMA eine Krisensitzung.
Obwohl die spanische Promoteragentur Dorna in Japan bei den Krisengesprächen der Herstellervereinigung durch Abwesenheit glänzte, wurden beim Treffen von MSMA- und FIM-Vertretern Sofortmassnahmen für die MotoGP-WM beschlossen.
Die Lebensdauer der Motoren soll in der kommenden Saison durch entsprechende Reglementierungen deutlich verlängert werden. Auch die Testfahrten nach einigen ausgewählten MotoGP-Wochenenden wie Brünn oder Barcelona, werden abgeschafft.
Überraschenderweise wurde Kawasaki-Competition Manager Michael Bartholemy nach Japan gerufen. Angeblich kostet Kawasaki der MotoGP-Ausstieg an die 20 Millionen Euro.
Nun gibt es bei Kawasaki anscheinend auf höchster Ebene erhebliche Zweifel darüber, ob ein Ausstieg unter diesen Umständen überhaupt ökonomisch vertretbar ist.
