| Hat auch auf einem Roller seine Freude: Arne Tode |
Arne Tode ist Siege gewohnt. Allerdings in der IDM auf seiner Triumph Daytona. Mit einem 21 PS starken ZIP-Roller freute er sich am vergangenen Wochenende auf dem Sachsenring über zwei sechste Plätze. «Ich habe es unterschätzt», erklärte Tode nach dem Rennen, «wie schnell die Jungs hier unterwegs sind. Die geben’s sich richtig. Inklusive Körperkontakt. Man fährt hier mit Armen und Beine.»
Vor allem an der richtigen Sitzposition musste Tode arbeiten. «Ich habe unterwegs versucht, meine Position zu verändern», schilderte er. «Mit meinen Beinen habe ich dann den Lenker touchiert und bin gestürzt. Natürlich passiert das alles viel langsamer als bei einem Supersport-Motorrad.»
Beim ersten Rennen hielt sich Tode mit Angriffen noch dezent zurück. Er war von Startplatz 9 ins Rennen gegangen und profitierte von einer Karambolage weniger Meter vor ihm. «Der sechste Platz im zweiten Rennen ist mehr wert», glaubt er. «Da habe ich dagegen gehalten. Blamiert habe ich mich auf jeden Fall nicht.»
Sein Teamkollege Dario Giuseppetti, sonst auf einer Ducati in der IDM Superbike unterwegs, musste derweil das Bett hüten. Der Berliner quält sich bis heute mit einer Entzündung der Nebenhöhlen. Doch am kommenden Wochenende wollen es Tode und Giuseppetti nochmals wissen. Im nördlich von Berlin gelegenen Schönerlinde tragen die Rollerfahrer ihr Saisonfinale aus und beide IDM-Piloten mitten drin.
