Beim traditionellen Vatertagsrennen auf der Herxheimer Sandbahn starten erstmals auch Weltklasse-Speedway-Drifter.
Sensationsverpflichtung der MSV Herxheim: Der amtierende Speedwayeuropameister Renat Gafurov aus Russland startet beim traditionellen Vatertagsrennen in Herxheim.Gafurov absolvierte am 17. April beim Langbahntraining in Herxheim seine ersten Meter auf der Langbahn und hat noch am gleichen Abend einen Startvertrag unterschrieben.
In einem Gespräch beim Saisonabschlussklassiker2010 in Pardubice hatte der Russe sein Interesse geäussert, ein Training auf der Langbahn zu absolvieren. Der inzwischen als Kupplungsspezialist tätige Joachim Kugelmann, der früher selbst Rennen auf er Speedway- und der Langbahn fuhr, bat Gafurov an, ein entsprechendes Training zu organisieren. Gemeinsam mit dem Schweizer Motorentuner Marcel Gerhard kümmerte sich Kugelmann um ein entsprechendes Langbahnmotorrad und die MSV Herxheim erklärte sich bereit, Gafurov eine entsprechende Trainingsmöglichkeit zu bieten.
Diese nutzte Gafurov nun am Samstag und nachdem er über die Länge der Herxheimer Bahn geschockt war, kam der Russe immer schneller ums Oval und sagte seinen Start beim Sandbahnklassiker in Herxheim zu.
Auch Smolinski am Start
Gafurov ist nicht der einzige Speedwaystar bei dem Langbahn-Klassiker, zu dem regelmässig 12 000 – 14 000 Zuschauer erscheinen: Auch der deutsche Speedwaymeister und Speedway-GP-Standby-Fahrer Martin Smolinski startet an Himmelfahrt in Herxheim. Smolinski will sich dieses Jahr für den Langbahn-Grand-Prix qualifizieren und spannte auf dem Motrensektor mit dem vierfachen Weltmeister Robert Barth, der auch sein Berater ist, zusammen.
Mit Richard Speiser ist auch der amtierender Bundesligameister und Teamkollege von Smolinski in Herxheim, ausserdem die Langbahnspezialisten Gerd Riss, Sirg Schützbach, Herbert Rudolph sowie Teamweltmeister Matthias Kröger und Grasbahn-Europameister Stephan Katt.
Der ganz große Coup bei den Fahrerverpflichtungen für Himmelfahrt aus der Speedwayszene scheiterte am Geld. Vor Saisonstart fragte kein Geringerer als der amtierende Speedwayweltmeister Jason Crump einen Startplatz beim Vatertagsrennen in Herxheim an, doch leider fand sich keine finanzielle Lösung. Crump war bereits früher auf der Langbahn gefahren.









