Moto2: «Er war eine grossartige Person»

Das MotoGP-Fahrerlager trauert um den japanischen Fahrer Shoya Tomizawa, der am Sonntag beim GP von San Marino tödlich verunglückte.

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Moto2

Shoya Tomizawa verstarb beim Grand Prix von San Marino

Shoya Tomizawa verstarb beim Grand Prix von San Marino

«Shoya war mehr als ein Freund. Er war für uns wie ein Familienmitglied – stets liebenswürdig, nett und freundlich und bei allen im Fahrerlager sehr beliebt. Seiner Familie und seinem Team gilt mein tiefes Mitgefühl » , erklärte Eskil Suter, Geschäftsführer von Suter Racing Technology. «Es tut mir auch sehr leid für De Angelis und unseren Fahrer Scott Redding. Der Unfall heute hat uns alle daran erinnert, dass Rennfahren trotz aller Fortschritte bei der Streckensicherheit gefährlich bleibt.»

Antony West (Moto2): «Nichts von meinem Rennen hat am heutigen Tag irgendeine Bedeutung. Wir haben einen schrecklichen Unfall mit tragischen Konsequenzen erlebt, und unsere Gedanken und Gefühle sind mit Shoyas Familie und seinem Team!»

Jules Cluzel: «Meine Gedanken sind bei Shoya und seiner Familie. Als Fahrer kennen wir das Risiko, welchem wir auf der Strecke ausgesetzt sind, sehr gut, und man hofft immer, dass nichts passiert.»

Claudio Corti: «Es war das beste Rennen meines Lebens, leider wurde es durch den tragischen Unfall überschattet: den Tod unseres Freundes Shoya. Alles tritt nun in den Hintergrund. Solche Sachen sollten niemals passieren. Wir werden versuchen, unseren Weg fortzusetzen, aber er wird immer in unseren Gedanken sein.»

Julián Simón: «Ich wurde kurz nach der Podestfeier über Tomizawas schrecklichen Unfall informiert. So wie die anderen Fahrer bin auch ich über seinen Tod erschüttert und traurig. Es ist immer eine Schande, einen Kollegen unter solchen Umständen zu verlieren.»

Mike Di Meglio: «Tomizawas Tod ist eine echte Tragödie. Es ist eine Schande, dass wir den Tod eines Fahrerkollegen erleben mussten.»

Gábor Talácsi:  «Der Zwischenfall mit Tomizawa macht mich sprachlos, das ist ein trauriger Tag für das Paddock.»

Andrea Lannone:  «Shoyas Tod ist schrecklich, er wird immer in meinem Herzen sein.»

Michael Ranseder:  «Ich möchte den Angehörigen von Shoya Tomizawa mein tiefstes Beileid aussprechen.»

Randy Krummenacher (125er GP): «Aber das alles ist an einem Tag wie heute absolut nebensächlich. Ich bin zutiefst erschüttert über den tragischen Tod von Shoya Tomizawa. Mein ganzes Mitgefühl ist bei seiner Familie und Freunden. Shoya wird eine große Lücke hinterlassen, sowohl als Mensch als auch als grossartiger Athlet. Adieu Shoya!»

Dani Pedrosa (MotoGP): «Dieser Sieg bedeutet nichts. Ich kehrte glücklich in den Parc Fermé zurück und spürte augenblicklich, dass die Atmosphäre unter meinen Mechanikern sehr seltsam war, jeder war ernst. Ich hatte noch meinen Helm auf, als sie mir von Tomizawa erzählten, und ich wusste nicht, wie reagieren. Es war ein grosser Schock für mich. Ich fragte dreimal, ob es wahr sei, weil ich es einfach nicht glauben konnte. Es ist so traurig und schrecklich, und solche Sachen sollten niemals passieren. Ich kann nur sagen, dass er ein lustiger Junge war, immer happy und witzig. Als Fahrer verdiente er sich jedermanns Respekt in sehr kurzer Zeit, er war schnell und mutig. Zwei Fahrer (das Wochenende zuvor verstarb der erst 13-jährige US-Amerikaner Peter Lenz auf dem Indianapolis-Motor-Speedway, Anm. d. Red.) innerhalb einer Woche zu verlieren, ist schrecklich.

Ich glaube, jeder in der Weltmeisterschaft fühlt derzeit gleich, und ich möchte der Familie mein Beileid aussprechen. Wenn du auf die Welt kommst, bietet dir das Leben die Möglichkeit, auszusuchen, was du tun möchtest. Tomi entschied sich dazu, Rennfahrer zu werden – und tatsächlich – er machte sich grossartig. Ich möchte einfach glauben, dass er glücklich war, seinen Traum wahrgemacht zu haben.»

Andrea Dovizioso: «Meine Gedanken sind bei Shoya Tomizawa. Ich wurde nach dem Rennen informiert, und die Nachricht war wie ein Schlag ins Gesicht. Zwei tragische Unfälle in zwei Rennen – das ist so schrecklich und erinnert uns daran, wie gefährlich unser Job ist. Die Safety Commission hat die Sicherheitsstandards derart verbessert, dass wir diesen Aspekt oft vergessen. Es tut mir so leid für Tomizawa’s Familie. Als Vater kann ich verstehen, dass so etwas das Schlimmste ist, was einer Familie passieren kann. Unglücklicherweise konnten wir gar nichts machen: Das waren zwei Unfälle mit ähnlicher Dynamik, wo die Seitenbegrenzungen nicht berührt wurden. Das kann passieren, und das ist der Grund, warum unser Job so riskant ist.»

Héctor Barberá: «Ich hätte im Rennen Spass gehabt, weil ich das Fahren genossen habe. Aber jetzt, nachdem ich erfahren habe, was Tomizawa passiert ist, bin ich sprachlos. Man hat mir davon erzählt, kurz nachdem ich vom Bike gestiegen bin, und es ist sehr schwierig, so etwas zu verarbeiten. Das heutige Resultat ist nicht mehr wirklich von Bedeutung. Shoya war ein grossartiger Fahrer, der auf dem Motorrad immer alles gegeben hat. Er war auch eine grossartige Person, die immer gelächelt hat und mit der ich immer gut ausgekommen bin. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden.

Aleix Espargaró: «An einem solchen Tag gibt es nichts zu sagen. Einer aus unserer Familie ist gegangen.“

Mika Kallio: «Es ist heute ein trauriger Tag für alle.“

Álvaro Bautista: «Als wir das Rennen beendet hatten, habe ich die News über Tomizawa gehört, und es tut mir so leid für ihn und seine ganze Familie. Es ist ein harter Tag für alle Fahrer, ich bin sicher er wird immer bei uns sein und hoffe, dass er jetzt an einem besseren Ort ist.“

Loris Capirossi: «Ich brauche nach meinem Crash eine Operation, aber das ist nichts verglichen mit dem, was im anderen Rennen passiert ist. Ich möchte Tomizawa’s Familie mein Beileid aussprechen, dies ist eine grosse Tragödie und etwas, das du nie gerne miterlebst.»

Jorge Lorenzo: «An solch einem traurigen Tag finde ich nicht viele Worte für das Rennen selbst. Es tut mir so leid für Shoya, er war ein guter Kerl und starker Fahrer. Ich bin so traurig und möchte seiner Familie und seinen Freunden mein Beileid ausdrücken. Wenn so etwas passiert, zählt alles andere nichts mehr.»

Valentino Rossi: «Wenn etwas so Trauriges geschieht, geht alles andere auf Null und das Resultat ist bedeutungslos. Es tut mir so leid für Shoya, weil er ein starker Fahrer war, aber vor allem war er sehr sympathisch. Er war sehr lustig, lächelte immer und hatte immer nette Worte für andere übrig.  Er war auch noch sehr jung, mit einer grossen Karriere vor sich, wir sind alle sehr traurig.»

Ben Spies:  «Ich möchte meine Betroffenheit über den Tod von Shoya Tomizawa ausdrücken. Meine Gedanken sind bei ihm und seiner Familie. Dies ist ein weiterer trauriger Verlust für unseren Sport.»

Colin Edwards: «Das Rennen hat keine grosse Bedeutung mehr nach den News über Tomizawa. Meine Gedanken gelten in dieser schwierigen Zeit seiner Familie und seinen Freunden.»

Marco Melandri: «Es gibt nichts, was ich über das heutige Rennen sagen könnte. Es ist ein tragischer Tag.»

Marco Simoncelli: «Zwei Tragödien innerhalb einer Woche sind zuviel. Letzten Sonntag ein 13-jähriger Junge und heute Tomizawa, der erst 19 war. Leider ist dies das Risiko beim Motorrad-Rennfahren, aber wenn so etwas passiert, ist es einfach schrecklich und es tut mir so leid.»

Autor: Imre Paulovits
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