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Moto2: Lüthi: So macht Rennfahren Spass

Bei der Präsentation seines Teams Interwetten Paddock am Dienstag zeigte sich Tom Lüthi so fit, zuversichtlich und gut gelaunt wie noch nie vor einer neuen GP-Saison

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Tom Lüthi
Foto: Interwetten Paddock GP

Besonders gute Laune bei Tom Lüthi und dem Interwetten-Modell

Besonders gute Laune bei Tom Lüthi und dem Interwetten-Modell

Lüthi strahlte über das ganze Gesicht: „Es läuft gut. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt auf der neuen Maschine. Sie reagiert positiv auf alle Veränderungen am Set-Up, und jedes Mal, wenn wir etwas Neues ausprobieren, machen wir weitere Schritte vorwärts. So macht das Fahren Spaß“, erklärte der 25jährige Oberdiessbacher, der bei allen Vorsaisontests mit Top-Zeiten geglänzt hatte und beim Saisonauftakt in Qatar am Wochenende an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen will.

Im Herbst 2011 hatte Lüthi einen starken Saison-Schlusspurt hingelegt und in Malaysia seinen lang ersehnten ersten Grand Prix-Sieg in der Moto2-Mittelklasse gefeiert. Dabei profitierte der 125 ccm-Weltmeister von 2005 nicht nur von seinem über die Jahre immer weiter gereiften Fahrkönnen, sondern vor allem auch von der beharrlichen Suche nach der bestmöglichen Grundabstimmung, die er mit seinem deutschen Cheftechniker Alfred Willeke den Sommer über geleistet hatte.

Gute Basis

Die beiden fanden eine gesunde technische Basis, auf die das Team bei den Vorsaisontests im Februar und März 2012 kontinuierlich und erfolgreich aufbauen konnte. „Wir haben für die neue Saison einen neuen, im Bereich der vorderen Hauptprofile verstärkten Rahmen erhalten, der viel zu unseren schnellen Rundenzeiten beiträgt. Doch die Grundlage für den Erfolg haben wir uns im Team mit der Suche nach dem bes ten Set-Up über lange Zeit hinweg erarbeitet“, so Lüthi.

Wegen dem harmonischen, zielstrebigen Teamwork blieb die Zusammensetzung des Interwetten Paddock-Rennstalls für die neue Saison weitgehend unverändert – nur ein zusätzlicher Mechaniker wurde engagiert, um in hektischen Momenten im Training oder vor dem Rennen technische Änderungen noch schneller durchführen zu können. „Ich bin sehr glücklich, dass wir in der gewohnten Besetzung weiterarbeiten können. Die Vorgänge in der Box sind perfekt eingespielt, wir können nahezu blind aufeinander vertrauen.“

Dieses Vertrauen erstreckt sich auch auf Hersteller und Markenweltmeister Suter, mit dem Lüthi und sein Team nun schon im zweiten Jahr zusammenarbeiten. „Es ist eine besondere Freude, dass ein Schweizer Hersteller und ein Schweizer Fahrer gemeinsam antreten und um den Titel kämpfen können“, erklärte Eskil Suter, selbst ehemaliger Grand Prix-Pilot und Gründer von „Suter Racing Technology“ in Turbenthal, wo auch die Teampräsentation über die Bühne ging.

Motivation für Alle

„Den Wettkampf auf der Rennstrecke und die Erfolge der Suter-Piloten miterleben zu können, ist für alle Mitarbeiter unseres Unternehmens ein Riesenschub an Motivation. Und natürlich drücken wir Tom als Schweizer ganz besonders die Daumen“, fügte Suter hinzu und liess keinen Zweifel daran, dass Lüthi und sein Team 2012 mit voller Unterstützung rechnen können. „Motorradrennen sind ein Teamsport wie Fußball. Ein Stürmer kann nur dann Tore schießen, wenn ihm von hinten die Bälle zugespielt werden. Unser Job ist es, Tom von technischer Seite immer die richtigen Vorlagen zu liefern.“

Die Verbindung von Konstrukteur Suter und Rennprofi Lüthi ist ein Paradebeispiel für das „Swissness“, die Vernetzung von Schweizer Expertise, die Teambesitzer Daniel Epp auch auf ganz anderer Ebene betreibt. Sein im April 2011 gegründeter „Paddock Club“ bietet Persönlichkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben eine ideale Plattform zur Begegnung und zur Entwicklung gemeinsamer Strategien. Über die Mitgliedsbeiträge wird der Paddock Club gleichzeitig zu einer immer wichtigeren Säule, ein so hochkarätiges Team auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld gesund finanzieren zu können.

Neuer Sponsor

Das klassische Sponsoring bleibt dabei weiterhin eine dieser Säulen, wobei Daniel Epp auf viele erfolgreiche, langjährige Partnerschaften bauen kann. „Wir sind sehr dankbar, dass etliche Geldgeber wie Hauptsponsor „Interwetten“ uns Saison für Saison immer wieder aufs Neue unterstützen. Diese Treue ist gleichzeitig auch ein Beweis dafür, dass wir mit dem Team gute Arbeit leisten“, erklärte Daniel Epp – und konnte dank dieser guten Arbeit bei der offiziellen Enthüllung von Lüthis neuer Maschine einen weiteren großen Sponsor, die Online-Lotterie „Sports-Millions“, präsentieren. Mit der guten Saisonvorbereitung und gleich zwei Anbietern auf der Verkleidung, die spielfreudige Fans zu den Online-Portalen locken, stehen die Wetten besonders gut für Tom Lüthi.

Autor: MSa
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