Der Fahrwerkshersteller aus Turbenthal spricht nach dem tragischen Tod von Shoya Tomizawa offen über die Risken im Motorrad-Rennsport.
Der Unfall in der zwölften von 26 Rennrunden in Misano Adriatico steckt noch allen in den Knochen. Technomag-Pilot Shoya Tomizawa verlor am Ausgang einer schnellen Rechtskurve am Ende der Gegengeraden die Kontrolle über seine Suter MMX und wurde von dem Italiener Alex de Angelis und dem englischen Suter-Piloten Scott Redding überrollt.
Beide hatten keine Chance, den Aufprall zu vermeiden. Der 19-jährige Japaner, Sieger des Saisonauftakts in Qatar, erlitt schwere Brustkorbverletzungen, einen Schädelbruch und schwere Verletzungen im Unterleib. Alle Wiederbelebungsversuche an der Strecke und im Hospital von Riccione blieben vergebens.
"Shoya war mehr als ein Freund. Er war für uns wie ein Familienmitglied – stets liebenswürdig, nett und freundlich und bei allen im Fahrerlager sehr beliebt. Seiner Familie und seinem Team gilt mein tiefes Mitgefühl", erklärte Eskil Suter, Geschäftsführer von Suter Racing Technology. Der ehemalige 125er-GP-Star Nobby Ueda hatte als Tomizawas Mentor die traurige Nachricht an die Familie in Chiba weiterzuleiten.
"Es tut mir auch sehr leid für De Angelis und unseren Fahrer Scott Redding", erklärte Suter. "Der erste Verdacht eines Beckenbruchs bestätigte sich bei Scott zwar nicht. Doch ist er mental am Boden zerstört, obwohl nichts des Geschehenen sein Fehler war. Der Unfall hat uns alle daran erinnert, dass Rennfahren trotz aller Fortschritte bei der Streckensicherheit gefährlich bleibt."







