Der langjährige Cheftechniker von Valentino Rossi, Jeremy Burgess, besuchte den Weltmeister am Montag in der Klinik von Florenz und hatte danach interessante Neuigkeiten.
Jerry Burgess düste am Montagnachmittag via Mailand Linate in seine australische Heimat und traf kurz davor noch den MSa-Reporter. "Ich fliege erst mal nach Hause, bis ich für Vale wieder gebraucht werde", erklärte der Australier.
Burgess, der gemeinsam mit Rossi alle 500er- und MotoGP-Titel gemeinsam errungen hatte, berichtete zudem von seinem Besuch in der Klinik von Florenz: "Valentino fühlt sich schon wieder ganz gut. Am Montag wurde seine Wunde nochmals operiert und versorgt."
Viel Liebe
Die Überraschung: Es besteht die Möglichkeit, dass Rossi das Krankenhaus schon am Dienstag oder Mittwoch verlässt. "Er darf aber das Bein nur leicht belasten und muss sich nur mit Krücken fortbewegen", erzählte Burgess. "Die Krankenschwestern kümmern sich mit viel Liebe um ihn. Verläufig rechnen wir mit einem Comeback beim Grand Prix in Brünn im August."
Der Plan für die nächsten Wochen sieht gemäss Burgess wie folgt aus: "Wir werden, so bald Vale wieder fit ist, zwei oder drei Tests abhalten um eine Standortbestimmung zu haben. An einen Ersatzpiloten wird verläufig nicht gedacht."
Burgess und die Crew haben am Samstag noch lange gebrübelt: "Wir vermuten dass der Hinterradreifen noch nicht genug Temperatur hatte, wodurch es zum Highsider kam. Auf jeden Fall war er in dieser Rechtskurve nicht schneller als sonst. Das beweisen unsere Telemetrie-Aufzeichnugen."







