Das TT-Circuit von Assen enthält eine neue Streckenvariante. Nach dem Einwand einiger Moto-GP-Fahrer im Jahr 2009 wurde die Schikane auf Betreiben der FIM am Ende der Gegengeraden bei Ruskenhoek geändert.
Nun ist der harte Bremspunkt am Eingang der Schikane einer unglaublich schnellen und gleichzeitig sehr schwierig zu fahrenden Kurvenkombination gewichen. Bei den vergangenen Test des Teams Ten Kate in Assen wies das Datarecording eine Geschwindigkeit von mehr als 210 Stundenkilometer am Scheitelpunkt der ersten Kurve auf.
Mängel bei der Sicherheit?
Die einhellige Meinung aller vier Fahrer des Teams Ten Kate lautete nach den Tests: Unglaublich schwierig und eine echte Mut-Kurve. Die Betreiber sollten jedoch noch ein Sicherheitsproblem lösen. Sollte ein Fahrer den Rechtsknick nicht erwischen (wie Jonathan Rea), wird er unweigerlich im Winkel von 90 Grad in der anschliessenden Linkskurve über die Strecke schiessen.
Dazu kommt: Die asphaltierte Auslaufzone ist nun zu klein um die hohe Geschwindigkeit so zu verzögern, dass ein Wiedereintritt auf die Strecke verhindert wird. Zum anderen ist der alte Notausgang nicht den neuen Bedingungen angepasst. Ein Einlenken in den Sicherheitsweg ist unmöglich.
Alter Charakter ist zurück
Der Ausritt von Rea wurde bereits intensiv in der Videoüberwachung der Race-Control studiert. Es bleibt abzuwarten, ob man reagieren wird. Mit der neuen Schikane hat Assen jedoch wieder ein Stück seines alten Charakters wiedergewonnen, auch wenngleich eine Möglichkeit des Überholens wegfällt.
Hallo Albi,
beim nächsten Renntraining einfach teilnehmen, rauf auf den Bock und dann volle Hebel rum ums Eck.
Mal schauen wie es dann so aussieht.
Liebe Grüsse aus Assen
Sieht eigentlich nicht so dramatisch aus...







