Jakub Smrz sorgte mit der Bestzeit im ersten Qualifying von Assen für eine Überraschung. Auch in der Werkstruppe von BMW gab es Grund zur Freude. Yamaha muss Überstunden machen. Max Neukirchner zeigte einen leichten Aufwärtstrend.
Cal Crutchlow pfefferte seine Sterilgarda-Yamaha gleich zwei Mal in den Kies. «Beim zweiten Sturz vor der letzten Schikane war ich um mehr als 6 km/h langsamer, als zuvor. Dennoch ist mir der Vorderreifen weggeschmiert», jammerte der Superport-Weltmeister.
Zu den Verlierern des Tages zählte auch Max Biaggi. Der Titelaspirant büsste auf Rang 16 auf seinen Teamkollegen Leon Camier eine halbe Sekunde ein. Tragischer Held war Johnny Rea, der die Session über weite Strecken dominiert hatte, die Schlussattacke von Smrz jedoch nicht mehr parieren konnte, weil er von einem Motordefekt gebremst wurde.
Corser ist hungrig
Troy Corser sorgte bei BMW am Freitagnachmittag für zufriedene Gesichter. Der 38-jährige Australier wetzte mit der S1000 RR auf Rang 3, vor Checa, Haslam, Crutchlow und Checa. «Man merkt, dass Troy jetzt richtig hungrig ist», freuten sich die BMW-Bosse Berti Hauser und Rainer Bäumel zurecht.
Auch Chris Vermeulen musste bei seinem Comeback nach der Kniearthoskopie erkennen, dass noch viel Spielraum nach oben besteht. Der Australier kam mit der Bird-Kawasaki nur auf Platz 20, musste sogar Matteo Baiocco den Vortritt lassen. «Chris ist derzeit vielleicht bei 80 Prozent siener körperlichen Fitness», knurrte Teambesitzer Paul Bird.
Max legt zu
Ten-Kate-Honda-Pilot Max Neukirchner konnte sich im Vergleich zu den Tests um 1,2 sec. steigern und fand sich nach einer Stunde auf Position 13 wieder. «Klar sind auch noch zwei schnelle Jungs hinter mir, aber vor mir sind noch mehrere Gegner, die ich schnappen kann», erzählte Neukirchner. Auf den zehntplatzierten James Toseland fehlten dem Stollberger nur 0,255 sec.







