Von MSa-Reporter Johannes Orasche
BMW-Hoffnung Markus Reiterberger nimmt beim zweiten Saisonrennen im Superstock-1000-Cup in Assen einen Podiumsplatz ins Visier und plaudert im MSa-Interview munter drauf los
Vor rund einem Jahr absolvierte der mittlerweile 18 Jahre alte Bayer sein internationales Renndebüt im Superstock-1000-Cup im Rahmen der Superbike-WM in Assen und holte damals Rang 17. Nach P4 zuletzt in Imola kommt der Sohn von Alpha-Technik-Motorenexperte Thomas Reiterberger diesmal mit ganz anderen Erwartungen an das legendäre Circuit van Drenthe.
"Ein paar Podiumsplätze wären in diesem Jahr schon angebracht", kündigt "Reiti" in seiner unnachahmlichen Art im MSa-Interview an. "Wir haben nur gute Leute im Team, alles vom Feinsten", lobt er seine Gönner Sepp Meier und Sepp Hofmann von Alpha-Technik. Um für Assen noch besser gerüstet zu sein, übte das Team zuletzt Freitag und Samstag auf dem EuroSpeedway Lausitz. "In Imola hatte ich Pech mit dem Reifen", erinnert sich der gross gewachsene Motorradmechaniker-Lehrling.
Reiterberger ist auf alle Fälle glücklich, einen Experten wie den 20-fachen GP-Sieger Ralf Waldmann an seiner Seite zu haben. "Den Waldi hab ich ins Team gebracht, er ist ja mein Nachbar. Wir haben immer gute Stimmung, Waldi macht auch mal den Kasper."Im Vorhof der Superbike-WM fühlt sich "Reiti" mittlerweile sehr wohl: "Was Haslam mit gebrochenem Fuss zeigt, ist Wahnsinn. Auch Biaggi hat es schon noch drauf."
Was Reiterberger für seine verheissungsvolle Zukunft plant und was ihm BMW-Motorrad-Rennleiter Bernhard Gobmeier beim Gespräch in Imola mitgeteilt hat, lesen Sie in der neuen Ausgabe von MOTORSPORT aktuell, ab Dienstag am Kiosk oder im Abo.






