Hallo wie geht's? Klassentreffen 2009: Report : 1000 Kilometer, 100000 Erinnerungen

Wieder ein PS-Klassentreffen der besonderen Art. Über 200 Gäste trafen
sich zum 11. Mal auf der Essen Motor Show zu «Hallo, wie geht’s?». Themenschwerpunkt der Kultveranstaltung diesmal: Das ADAC- 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring.

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Hallo wie geht's? Klassentreffen 2009: Report

Gruppenfoto vom Hallo wie gehts-Klassentreffen 2009 auf der Messe in Essen

Gruppenfoto vom Hallo wie gehts-Klassentreffen 2009 auf der Messe in Essen

«Mit 15 Gästen haben wir 1999 angefangen. Das hat sich doch gesteigert», freute sich Hallo wie- geht’s-Gründer Rainer Braun über den grossen Zuspruch. «In keiner anderen Sportart gibt es eine ähnliche Veranstaltung», betonte Wolfgang Schöller, Vater der Essen MotorShow, die Einzigartigkeit dieses PS-Klassentreffens. 324 Folgen der beliebten Serie, die übers Jahr das Leben grosser Motorsportler von gestern beleuchtet, sind bereits in MSa erschienen. Mehr als 30 ehemalige Rennfahrer, Ingenieure oder Teamchefs aus genau 50 Jahren 1000- km-Rennen am Nürburgring gaben ihre Erinnerungen auf der Bühne zum Besten. Moderator Braun hatte wie immer den Schalk im Nacken. «Wer war denn der dritte Fahrer bei euch 1979?», fragte er Axel Plankenhorn. Das grossgewachsene Rennass antwortete fragend: «John Winter?» Braun: «Falsch, es gab keinen Dritten!»

Porsche-Garde der Grossen
Viel Applaus auch für die Porsche- Techniker-Garde: Peter Falk, Norbert Singer, Hans Mezger, Herbert Staudenmaier und Valentin Schäffer – sie holten elf Gesamtsiege. «Damals waren die 1000-Kilometer-Rennen gleichwertig mit der Formel 1, auch von den Marken her, die dort gestartet sind», sagteGerhard Weber, Gründungsmitglied des Dunlop-Renndiensts. Die Streckensprecher-Legende Jochen Luck schmetterte noch einmal ein Le-Mans-Startkommando in den Saal. Er war mit 84 drittältester Gast; Peter Petit mit 85 Jahren sechs Monaten der älteste, der drei Monate jüngere Hans Wehner der zweitälteste.

Kauhsens Alfa-Coup

Willy Kauhsen (70) unterhielt in Essen seine Kollegen mit einer speziellen Anekdote vom 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring. Der Aachener, von 1962 bis 1974 vor allem auf Porsche- Sportwagen erfolgreich, erzählte: «Ich setzte 1975 drei Prototypen Alfa Romeo Tipo 33 TT12 ein, obwohl mir nur zwei erlaubt waren. Aber ich wollte auf meiner Hausstreckegewinnen. Eine halbe Stunde vordem Ende, der Mirage-Ford des Teams von Georg Loos lag in Front, fragte ich Loos, wann sein Auto zum Tanken komme. In zwei Runden, antworteteder Kölner. Da habe ich unser Auto mit Merzario/Laffite ohne Tankstopp durchfahren lassen, was ihnen den Sieg einbrachte. Die kamenohne Sprit nicht mal mehr in den Parc fermé.»

Autoren:Katrin Wolff , Peter Voncken
D.Stegmaier D.Stegmaier » 05.05.2010, 14:41 Uhr  #1

Ich möchte Rainer Braun dafür danken,das er "Hallo wie gehts" Berichte und seine Bücher die in seiner unnachahmlichen Weise geschrieben sind der Nachwelt hinter läst!!! Einfach Danke!!!

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